Naturnaher Wald Naturnaher Wald Naturnaher Wald Naturnaher Wald

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Naturnaher Wald

Rund um Eppishofen:

Naturnaher Wald

Sieht tot aus? Da ist aber Leben drin!

An dieser Stelle erschließt sich dem Wanderer die Schönheit eines Naturwaldes: man spricht hier von einer natürlichen Waldgesellschaft, dem Buchen-Hainsimsen-Wald mit beigemischter Lärche,Tanne und Eiche.

Dieser ca. 150 Jahre alte Wald ist in seiner Form und Ausprägung in unserer mittelschwäbischen Landschaft selten geworden. Über viele Jahrhunderte war jedoch diese Art von Wälder landschaftsprägend

Die heutzutage überall präsenten Fichtenforste sind in den vergangenen zwei Jahrhunderten in unserem Raum - meist durch Anpflanzung - begründet worden. Dieser Buchenwald konnte wahrscheinlich nur überleben, weil er den nahegelegenen Köhlern zur Holzgewinnung diente oder aufgrund seiner Lage am Steilhang nur schwer zugänglich war. Diese Steilhanglage genießt heutzutage durch das bayerische Waldgesetz einen besonderen Schutzstatus:  In Schutzwäldern in Steillagen sind Kahlschläge verboten.

Ziel der Bayerischen Staatsforsten ist es, diese einzigartigen Buchenaltbestände zu erhalten und möglichst auf natürlichem Wege zu verjüngen. Damit das gelingen kann, ist ein behutsames und kleinflächiges Vorgehen vonnöten. Ebenso kann dies nur durch eine intensive Bejagung von überhöhten Schalenwildbeständen erreicht werden. Derartige naturnahe Wälder bilden einen unersetzlichen Lebensraum für selten gewordene Tier- und Pflanzenarten. Aus diesem Grund ist es unabdingbar einen hohen Totholzanteil zu generieren und zu erhalten.

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