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Lourdes-Kapelle Reutern

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Lourdes-Kapelle Reutern

 

Die denkmalgeschützte Feldkapelle wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts durch Leonhard Schuster erbaut, der 1833 in den „Hierle-Hof“ eingeheiratet hatte. Fuhrleute und Fußgänger sollten am Weg nach Augsburg noch ein Gebet um eine gute Reise verrichten können.

Die Kapelle wurde 1987 nach dem Gutachten des Landesamtes für Denkmalpflege, unter baulicher Anleitung des Architekten Benedikt Weldishofer, grundlegend renoviert. Alte Bauteile wie Außenwände, Deckenbalken, Dachstuhl und das schmiedeeiserne Gitter blieben erhalten.

Das alte Blechdach wurde durch ein naturrotes Ziegeldach ersetzt, das Mauerwerk ausgebessert, der gesamte Putz erneuert und ein Ziegelboden gelegt. Unter mehreren Anstrichschichten wurde eine naive Malerei entdeckt, die freigelegt und erhalten werden konnte.

Der hl. Leonhard, als Malerei im Giebel außen, wurde im Hinblick auf den Kirchenpatron und den Namen des Erbauers gewählt, da das Motiv der Erstbemalung nicht mehr zu erkennen war.

Im Frühjahr 2017 hat die in die Jahre gekommene Kapelle durch Günther Zeller einen neuen Innen- und Außenanstrich erhalten.

Am 1. Mai findet jährlich die erste feierliche Maiandacht der Pfarreien Reutern und Welden an der Lourdeskapelle statt.

Text: Pfarrbrief Juli 2017

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