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Friedhofskapelle zu den Vierzehn Nothelfern

Gemeinsam Unterwegs:

Friedhofskapelle zu den Vierzehn Nothelfern

 

Die spätgotische Friedhofskapelle wurde im Jahre 1495 erbaut, vermutlich aufgrund eines Gelübdes.

Ihr Stifter war Ritter Albrecht von Welden.

1680 erhielt die Kapelle einen Barockaltar und eine Barockausstattung mit einem Deckenfresko, das Welden darstellt. Der Altar, der wegen Renovierungsarbeiten ins Leichenhaus ausgelagert war, ist leider den Flammen zum Opfer gefallen. Sämtliche Figuren und der Kreuzweg, die in die Pfarrkirche ausgelagert waren, sind erhalten geblieben.

Als Wallfahrtsstätte war die Vierzehn-Nothelfer-Kapelle ein Ort besonderer Fürbitte bei Krankheiten und Nöten. Bittgänge zur Friedhofskapelle haben sich über lange Zeit erhalten.

Mehrmals drohte der Friedhofskapelle der Abbruch. Durch den Einspruch und Einsatz Weldener Bürger, konnte dies jedoch verhindert werden.

An der Ostseite der Friedhofskapelle befindet sich ein einzigartiges, aus Ton geformtes Renaissanceepitaph erhabener heimischer Hafnerkunst aus dem Jahre 1546. Das Hohenrainerische Familienepitaph zeigt im Mittelstück die Beweinung Christi, die beweinenden Schächer und im Hintergrund die Stadt Jerusalem. Darüber fein ausgearbeitetes Rollwerk mit Heiliggeist-Taube, zwei geflügelten Engelsköpfen, Fruchtgirlande und Laubwerk.

Im unteren Teil befindet sich ein Relief der Stifterfamilie.

Kurze Zusammenfassung aus dem Heimatbuch von Ludwig Langenmair, Welden.

Barbara Kugelmann

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